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Die „modernde“ Führungspersönlichkeit


In diesem Beitrag erläutern wir, was eine Führungskraft ist und welche drei verschiedenen Stile es einer Führung gibt.


Führungskräfte erkennen immer häufiger, dass Anpassungsfähigkeit, Schnelligkeit und Erfahrungen wesentliche Faktoren für erfolgreiches managen darstellen. Sowohl neue Herausforderungen und Aufgaben als auch schnelllebige technologische Wandel und der Wettbewerb führen stets zur Modifizierung in der Führung und Entwicklung von Mitarbeitern. Um im Sinne der Unternehmensziele Fähigkeiten motivierend führen zu können, muss eine Führungsperson eine gewisse Anzahl an Kompetenzen besitzen. Ausreichende Fach- Sozial- Personal- und Methodische Kompetenzen. Darunter Zielorientierung, Überzeugungskraft, Einführungsvermögen und Kritik- und Feedbackfähigkeit.


Eine weitere Kernkompetenz als Teamleader ist, seine Mitarbeiter zu motivieren und gemeinsam Entscheidungen zu treffen. Deshalb ist es besonders wichtig, die Mitarbeiter in das Unternehmensgeschehen zu integrieren und sie entsprechend zu fördern.

Die Arbeitsaufgaben sind heutzutage wesentlich vielfältiger und komplexer. Zudem sind sie verstärkt auf die Kenntnisse ihrer spezialisierten Mitarbeiter angewiesen. Folglich entsteht hierbei eine kontroverse zwischen den Unternehmenszielen und den Anforderungen der Mitarbeiter, welche die Führungspersonen nicht mehr auseinanderhalten können. Gehen hier angestrebte Ziele sowie Prioritäten verloren, kann somit eine Problematik mit bleibenden Folgen entstehen. Neue, innovative Strukturen werden dadurch in Zukunft keine Änderung annehmen. Deshalb nimmt eine gute und einwandfreie Zusammenarbeit zwischen Führungskräften und ihren Mitarbeitern immer mehr an Bedeutung zu.


Letztlich machen Menschen ein Unternehmen aus, nicht Maschinen und Prozedur.


Zudem steht der autoritäre Führungsstil immer weniger im Vordergrund und Führungskräfte müssen lernen, ihre Mitarbeiter als wichtigen Bestandteil einer Unternehmung wahrzunehmen und sich selbst in gewissen Maßen zurückzunehmen. Angesichts dessen ist die Sorge um den Machtverlust relativ hoch, wenn es darum geht sich einer Forderung wie dieser zu stellen. Demnach stellt sich die Frage, wie eine Führungsperson dirigiert. Verschiedene Menschenbilder, Stile und Theorien prägen das Gedankenbild. Entsprechend kann sich eine Führungskraft in einem Unternehmen, welche eine vergleichsweise ähnliche Richtung verfolgt, entfalten. Im Endeffekt ist das Ziel jeden Unternehmens den Erfolg zu maximieren und auf qualitative Mitarbeiter nicht zu verzichten!


Was ist Führung und Leadership?


Unter Führung versteht man die zielbezogene Einflussnahme von Führungskräften auf ihre Mitarbeiter zur Lösung von Aufgaben. Eine führende Person trägt dazu bei, seine Mitarbeiter zu motivieren und diese zum Handeln zu bringen, um dadurch Leistungen zu erzielen. Wichtige Anhaltspunkte des Oberbegriffes Führung sind die Eigenschaften, Verhaltensweisen und die persönliche Führungskraft eine Führenden Person. Darunter auch Selbstführung, welche eine wichtige Rolle für den Menschen spielt, um seinen Stärken und Schwächen im Alltag bewusst zu werden. Dies umfasst sowohl das eigene Wohlergehen als auch das der Mitmenschen.


Zudem liegt die Erkenntnis der eigenen Schwächen das Fundament dafür, bestimmte Defizite zu vermeiden, die die Leistung beeinträchtigen könnten. Unterschieden wird zudem zwischen dem aufgabenbezogenen und mitarbeiterbezogenen Führungsstil. Beim aufgabenbezogenen Führungsstil geben Führungskräfte Wert auf eine hohe Arbeitsmenge, damit das Leistungsziel erreicht wird. Beim mitarbeiterbezogenen Führungsstil steht der Respekt gegenüber anderen sowie Mitgefühl und kein egoistisches Verhalten beim Chef im Fokus.


Leadership...?

Es handelt sich hierbei um die natürliche und spontane Fähigkeit, Mitarbeiter anzuregen, zu inspirieren und sie in die Lage zu versetzen, neue Möglichkeiten zu entdecken und umzusetzen sowie sich freiwillig und begeistert für die Verwirklichung gemeinsamer Ziele einzusetzen.

Folglich kann man behaupten, dass Leadership die Kunst des Führens ist.


Aber Vorsicht: Nicht jede Führungskraft ist auch ein Leader!


Werfen wir nun einen Blick auf die verschiedenen Führungsstile:


Ein Führungsstil ist ein Verhaltensmuster für Führungssituationen, das an einer einheitlichen Grundeinstellung einer Führungskraft orientiert ist.


Kurz gesagt: Führungsstil ist die Art und Weise, in der eine Führende Person ihre Mitarbeiter*innen führt.


1. Laissez-faire-Führungsstil

Der Laissez-faire-Führungsstil ist eine Art Unternehmensführung, indem man den Mitarbeitern ausreichenden Freiraum gewährt. Die Führungskraft beteiligt sich nur sehr gering an der Planung, Ausführung und dem gesamten Arbeitsprozess, damit die Mitarbeiter offen und selbstbestimmt arbeiten können. Eine Bestrafung durch den Vorgesetzten bleibt außen vor. Mitarbeiter bestimmen ihre Aufgaben und die Organisation selbst. Dabei ist die Wahl der Arbeitsmethoden und das Festlegen von Arbeitszielen der Arbeitsgruppe überlassen. Der Vorgesetzte interveniert sich nicht in den betrieblichen Ablauf, sondern möchte die individuelle Motivation sowie Kreativität seiner Mitarbeiter fördern.


Die Anwendung dieses Führungsstils erfolgt überwiegend in Kreativen oder Kommunikativen Bereichen. Menschen, die eine eigene Individualität besitzen und das kreative Arbeiten ausleben, streben hierbei gute Arbeitsergebnisse an. Durch den Laissez-faire- Führungsstil benötigen Mitarbeiter diese Art von Freiheit, um einen guten Unternehmenserfolg zu erzielen.

By the way: Wir von Prosupo streben genau nach diesem Führungsstil, weil das Wohlergehen unserer Mitarbeiter an erster Stelle steht.


Vorteile:

  • Freies Entscheidungsempfinden

  • Individuelle-und eigenständige Arbeitsweise der Mitarbeiter

  • Persönliche Entfaltung des Mitarbeiter

  • Mehr Arbeitsmotivation


2. Autoritärer Führungsstil Der autoritäre Führungsstil besagt, dass die Führungskraft Entscheidungen trifft, ohne seine Mitarbeiter miteinzubeziehen. Zudem besteht die Delegation von Aufgaben durch die Führungsebene. Die Führungskraft legt Wert auf eine große Distanz zwischen Führungs- und Mitarbeiterebene und zeigt keine Anteilnahme an Bedürfnissen anderer. Erfolg und das Ergebnis seines Vorhabens sind von Bedeutung für den Vorgesetzten. Lösungswege werden von ihm vorgegeben, dabei besteht eine geringe Möglichkeit der Einbringung von eigenen Ideen durch Mitarbeiter. Es besteht kaum direkter Kontakt zwischen Vorgesetzten und Mitarbeiter.


Vorteile:

  • Anschaulichkeit der Kompetenzen

  • Gute Kontrolle

Posupo empfiehlt dies allerdings nicht. Es kommt schnell zu einem Mangel an Motivation, was sich wiederum negativ auf den Unternehmenserfolg auswirkt.


3. Kooperative Führungsstil

Beim kooperativen Führungsstil legt den Fokus auf Gemeinsamkeiten statt auf Unterschiede. Zudem entlastet dieser Führungsstil den Vorgesetzten und reduziert somit das Aufkommen von Fehlentscheidungen. Die Meinung der Mitarbeiter wird beim Entscheidungsprozess respektiert. Das Einbringen von Ideen und Kreativität in das Betriebsgeschehen wird von der Führungskraft unterstützt. Auch soll die Entwicklung der Mitarbeiter im Berufsleben eine Möglichkeit zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit schaffen. Die Zusammenarbeit basiert auf eine gemeinsame Form der Kontrolle.


Vorteile:

  • Entlastung des Vorgesetzten

  • Positives Arbeitsklima


 

Fazit


Eine Führungsposition scheint das Ziel jedes Arbeitnehmers zu sein. Der Anspruch an die moderne Führung benötigt Kraft und Aufmerksamkeit. Das Tragen von Verantwortung und wichtige Projekte, bei Entscheidungen des Managements mitzuwirken und zusätzlich der gute Verdienst. Doch nicht jeder erfüllt die Bedingungen zur Führungsperson. Die besten Führungspersonen zeichnen sich aber dadurch aus, wie sie diese Eigenschaften in der täglichen Arbeit einsetzen und sich ihrem Team gegenüber präsentieren. Im Unternehmen ist die Führungsperson für viele individuell auf jeden Mitarbeiter einzugehen, vor allem selbst in Balance zu bleiben und bei all dem nicht an persönliche Grenzen zu stoßen.


Doch das Führen von Mitarbeiter wird heute immer schwieriger. Früher konnten sich Führungskräfte auf das Kontrollieren von Arbeitsaufgaben konzentrieren, da sie eine Machtposition sowie Wissensvorsprung haben. Menschen lassen sich sicher nicht auf Knopfdruck zu höherem Engagement bewegen. Als Unternehmer müssen bewusst einige Weichen gestellt werden, um die Mitarbeiterbindung voranzubringen. Verschiedene Entwicklungen der letzten Jahrzehnte haben aber dazu geführt, dass Führungskräfte heute vor weit höhere Anforderungen gestellt sind.

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